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Die Nicolaikirche wurde vor den Toren der Stadt Oebisfelde in Kaltendorf als repräsentative Kirche der sieben Dörfer Kaltendorf, Breitenrode, Wassensdorf, Buchhorst, Weddendorf, Niendorf und Bergfriede errichtet (Landkarte Google maps).

Die ursprünglich mittelalterliche Kirche wurde 1896 durch den neugotischen Kirchenneubau unter Leitung des bedeutsamen Architekten Conrad Wilhelm Hase (1818-1902)ersetzt (über den Architekten finden Sie hier ausführliche Informationen/oder hier bei Wikipedia).

Sein persönlicher Hausspruch: 'Ein jeder baut nach seiner Nase; ich heiße Conrad Wilhelm Hase.'(Quelle)

Die farbenfrohen Fenster im Altarraum wurden vom Heidelberger Glasmaler Heinrich Beiler gestaltet.
Durch die Lage im Sperrgebiet der DDR in Sichtweite der innerdeutschen Grenze und den in der DDR propagierten atheistischen Staatsdoktrin, die zu einer Entchristianisierung Ostdeutschlands führte, was zu immer geringeren Gottesdienstbesuchern führte, beschloss 1977 der Gemeindekirchenrat die Schließung der Nicolaikirche. Das wiederum führte in den folgenden Jahren zu erheblichen Schäden am Gebäude durch Wind und Wetter und Vandalismus.

Durch die Aktivitäten des
1999
gegründeten Fördervereins konnte das Kirchengebäude vor dem weiteren Verfall gerettet werden und die Sanierung entsprechend den finanziellen Möglichkeiten durchgeführt werden, um somit das geschichtlich wertvolle Gebäude für geeignete kulturelle Veranstaltungen nutzbar zu machen.